Die Herausforderung, die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 klimaneutral zu gestalten, ist gewaltig. Mit heimischem Wind- und Sonnenstrom allein werden wir dabei voraussichtlich nicht auskommen. Gefragt sind also zusätzliche Optionen. Dazu zählen, neben grünem Wasserstoff, alternative flüssige Energieträger, die fossile Brenn- und Kraftstoffe nach und nach ersetzen könnten. Diese sogenannten Future Fuels haben einen entscheidenden Vorteil: Sie lassen sich ohne große Umrüstungen auch in bestehender Technik zum Einsatz bringen. So erhalten auch heute noch fossil betriebene Fahrzeuge und vor allem Heizungen eine klimaschonende Perspektive.
Grünes Heizöl senkt CO2-Emissionen
Wie dieser Klimaschutz im Heizkeller aussehen kann, hat nun unser Partner Haase Tank aus Großröhrsdorf gezeigt und ein 1963 gebautes Einfamilienhaus mit Öl-Brennwertheizung mit einem standortgefertigten Tank aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) ausgestattet. Das entscheidende aber ist der Tankinhalt: Hier wird erstmals ein „grünes“ Heizöl verwendet, das zu 33 Prozent aus einer nahezu klimaneutralen Komponente besteht, hergestellt aus biobasierten Reststoffen wie Altfetten oder Pflanzen- und Holzabfällen. Und damit sparen die Hausbewohner gleich mehrfach. Mit der Umrüstung will Haase zeigen, dass treibhausgasreduzierte flüssige Brennstoffe in der Praxis, in heute verfügbarer Heiz- und Tanktechnik reibungslos funktionieren. Unterstützt wird die Sanierungsmaßnahme und die Verwendung des flüssigen Zukunfts-Brennstoffes zudem durch die Pilotinitiative „future:fuels@work“, die das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) ins Leben gerufen hat. Sind auch Sie daran interessiert die CO2-Emissionen im Heizungskeller zu senken? Dann sprechen Sie uns an!

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